Formulierung deiner Ziele

Die nachfolgenden Gedanken möchte ich mit dir teilen, denn ich habe stets beste Erfahrungen gemacht.

Formuliere deine Ziele so, dass dein Unterbewusstsein sie leicht verstehen, speichern und abrufen kann.

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WELCHE ANFORDERUNGEN SIND AN DEINE ZIELE ZU STELLEN?

Finde Antworten auf folgende Fragen und notiere diese schriftlich in dein Planbuch.

1. POSITIV FORMULIERT (KEINE VERGLEICHE)

  • Was genau will ich erreichen?

  • Was ist mein Ziel?

2. IST DAS ZIEL IN SINNLICHER ERFAHRUNG DEMONSTRIERBAR

  • Woran werde ich erkennen, dass ich mein Ziel erreicht habe?

  • Woran erkenne ich, dass ich mich meinem Ziel annähere?

  • Was werde ich dann sehen, hören, fühlen und tun?

3. SPEZIFIZIERT UND FÜR GENAUEN ZUSAMMENHANG BESCHRIEBEN

  • Wo, wann und mit wem will ich mein Ziel erreichen?

  • Wo, wann und mit wem will ich mein Ziel nicht erreichen?

4. IST DIE ERREICHUNG DES ZIELS INNERHALB DER EIGENEN KONTROLLE

  • Liegt es in meiner Macht, mein Ziel zu erreichen?

  • Über welche Ressourcen zur Zielerreichung verfüge ich bereits?

  • Welche Ressourcen benötige ich noch und wie kann ich sie mir erschließen?

  • Womit kann ich noch heute beginnen, um mein Ziel zu erreichen?

  • Was kann ich kontinuierlich tun, um mein Ziel zu erreichen?

 

Wie qualitativ hochwertig soll die Erfüllung mein Ziel  sein?

 5. VERTRÄGLICHKEIT‑ TEST

  • Was wird mir mein Ziel bringen?

  • Welche Vor‑ und/oder Nachteile werden damit verbunden sein?

  • Wie wirkt sich das auf mein privates und berufliches Umfeld aus?

  • Welche eventuellen Zielkorrekturen werden dadurch erforderlich?

MEINE EMPFEHLUNG FÜR DICH!:

VISUALISIERUNG DEINES ZIELES

Wenn du mit deiner Zielformulierung zufrieden bist, gehe nun zum Abschnitt mit den Visualisierung deines Zieles und führe und stelle dir deine Zielerreichung lebhaft vor. Achte dabei darauf, lebhafte, farbige und freudige innere Bilder entstehen zu lassen. Erlaube dir, Gefühle frei fließen zu lassen und auszukosten. Wenn dir innere Bilder weniger klar erscheinen, konzentriere dich auf deine Gefühle.

1. WAS GENAU IST MEIN ZIEL? 

Vergegenwärtige dir dein Ziel, das du formuliert hast.

2. ÜBERPRÜFUNG

Überprüfe deine Zielformulierung nochmals auf die folgenden Kriterien:

  • positiv (d.h. vermeide Worte wie: nicht, könnte, mehr oder weniger)

  • konkret: was? wann? wo? mit wem?

  • aktiv: (statt: „Ich will weniger Hektik um mich herum.“
    besser: „Ich schirme mich gegen Hektik ab, indem ich ….“)

  • in meiner eigenen Verantwortung (d.h. ich bin der/die Handelnde)

  • realistisch

  • im Präsens formuliert (tu so, als ob das Ziel schon verwirklicht ist)

  • vermeide Vergleiche mit dem was du nicht willst, (keine Komparative!)

  • ändere ggf. deine Zielformulierung

3. VISUALISIERUNG DES ZIELS

Stell dir vor, du wachst auf und dein Ziel ist bereits erreicht.

Erlebe es mit allen Sinnen, wie sieht es aus? Was hörst du? Wie fühlt es sich an? Wie schmeckt es? Wie bewegst du dich?

Was ist neu?

  • Wie gestaltest du jetzt dein Leben?

  • Welche Fähigkeiten hast du erreicht?

  • Was glaubst du von dir? Wer bist du?

    Woran merkst du zuerst, dass du dein Ziel verwirklicht hast?

    Wer außer dir bemerkt es, ohne dass du etwas sagst? Wer zuerst?

  • Wer gewährt dir Unterstützung?

    Frage Dich: „Was möchte ich in der Zukunft von dem, was bisher gut war und jetzt gut ist, beibehalten?“

  • Was muss ich für mein Ziel aufgeben?

  • Ist mein Ziel noch erstrebenswert, realistisch und gut, wenn ich beibehalte, was ich beibehalten möchte und aufgebe, was ich aufgeben muss (denke dabei auch an Menschen, die dir wichtig sind)?

  • Ändere deine Zielvisualisierung und deine Zielformulierung so, dass deine Einwände berücksichtigt und gewürdigt werden.

  • Stell dir dein Ziel-Bild nochmals intensiv vor und fühle die intensive Freude über das Erreichte.

  • Gehe vom Ziel-Bild langsam zurück in die Gegenwart und finde heraus, welche Schritte du auf dem Weg zum Ziel gegangen bist und was der erste Schritt in die richtige Richtung auf dem Weg zu deinem Ziel war. (Notizen machen!)

4. BELOHNUNG:

  • Finde jemanden, dem du zuerst mitteilen möchtest, wenn du dein Ziel erreicht hast.

  • Mit wem und in welcher Weise möchtest du deinen Erfolg feiern?

MEINE EMPFEHLUNG FÜR DICH!:

Noch einpaar Gedanken ….

Gestern hatte ich einen ganz tollen Einfall beim Joggen. Doch nach dem Duschen war er wie aus dem Gedächtnis ausradiert, ich konnte mich beim besten Willen nicht daran erinnern. Ich wusste nur, dass dieser Einfall so genial war, dass er mich hätte reich machen können.

Also bin ich heute wieder joggen gegangen, nahm mir vor, jeden Gedanken fest zu halten, und an der Stelle, wo mir gestern dieser tolle, kreative Gedanke kam, lief ich zwei Mal auf und ab und da war mein Gedanke wieder da und ich hielt den Gedanken im Kopf fest, dachte ihn weiter bis vor die Haustür.

Zu Hause schrieb ich mir die Idee und mein Ziel dazu gleich in mein „Planungsbuch“. eine wunderschöne Kladde mit diesem symbolträchtigen Bild vorne drauf, die mir meine Freunde mal zum Geburtstag geschenkt hatten. Jahre später fiel mir dieses Büchlein wieder in die Hände. Ich las fasziniert und sagte mir: „Was hatte ich doch für gute Ideen, aber wie wenig davon habe ich konsequent umgesetzt. Ja, der Stress, immer sind die Anderen schuld, aber nein, wie schade.“

Kommt dir da was bekannt vor? Oder hast du deine Ziele, zumindest die wichtigen, stets in der Realität umsetzen können?

Die meisten Menschen schreiben ihre Ziele erst gar nicht auf, dann gehen sie komplett verloren.

Wenn du deine Ziele aufschreibst, hast du die erste Stufe der Materialisierung von Gedanken schon gemeistert, es steht schwarz auf weiß auf dem Papier.

Wenn du das, was du dir mal vorgenommen hattest, später wieder durchliest, hast du immerhin noch die Chance einen erneuten Anlauf zur Umsetzung zu unternehmen.

Machen wir uns also auf den Weg. Den ersten Schritt nach der Idee und deren schriftlicher Fixierung solltest du spätestens 72 Stunden nachdem du den ersten Gedanken daran aufgeschrieben hast TUN, sonst ist die Chance auf Umsetzung verschwindend gering.

Wie also kommst du jetzt gleich vom Überlegen in das konkrete TUN? Was steht dir dabei im Wege und wie überwindest du diese Hindernisse?

Probleme sind noch nicht formulierte und gelöste Ziele“

Gleichfalls sehr hilfreich hat sich eine meditative Einlassung erwiesen, die ich dir hier vorstellen möchte.

Ich biete dir an, eine Zielvisualisierungsübung auszuprobieren, die dir eine klare Vorstellung von deinem Ziel vermittelt und dein Unterbewusstsein dahingehend steuert, dass du der Zielerreichung unaufhaltsam und stetig entgegengehst.

Wähle dazu zunächst einen Ort, der für dich Ruhe und Entspannung signalisiert. Es kann auch ein Ort sein, der dir bekannt ist, Stärke vermittelt oder ein Ort, wo du gerne meditierst.

Stelle sicher, dass du dort eine halbe Stunde ungestört diese Übung durchführen kannst (Handy, Telefon gegebenenfalls Türklingel ausstellen).

Schaffe dir eine angenehme Atmosphäre, mit meditativer oder ruhiger Musik (wenn das für dich stimmig ist), eventuell gedämpftes Licht oder Kerzenschein. Du kannst auch einfach raus in die Natur gehen und dort einen besonderen oder vertrauten „Kraftplatz“ z.B. unter einem frei stehenden Baum mit Blick in die Ferne aufsuchen. Nimm einen Ausdruck dieser Übungsseiten mit und auch Stift und Papier.

Wenn du deinen Platz gefunden hast und es dir dort bequem gemacht hast, lasse innerlich den Gedanken kreisen, dass du dir einen Teil der dir zur Verfügung stehenden Zeit für dich selbst reserviert hast, dass du jetzt etwas ganz für dich selbst tust.

Nimm ein paar tiefe Atemzüge, atme dabei bewusst in den Bauchraum.

Wenn du das Gefühl hast, ganz bei dir selbst, ruhig und entspannt zu sein, lasse ein Bild von dir selbst entstehen, wie du in der Situation, in der du dein Ziel erreicht hast, handelst.

Nimm nun Stift und Papier beziehungsweise dein „Zielebuch“ zur Hand.

Lies dir die  Anforderungen an die Ziele durch und schreibe dein Ziel entsprechend diesen Zieleigenschaften auf.

Prüfe nach, ob deine Formulierung des Ziels den Anforderungen entspricht.

Ändere und/oder ergänze die Formulierungen falls nötig.

Das Zielsystem

Das Zielsystem aufgeschlagen

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